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Sechskantmuttern

Über Sechskantmuttern und Schrauben

Als Kind kannte ich nur den Begriff Muttern bzw. einige redeten auch von einer Schraube. Jeder der etwas schraubte, sprach von Muttern oder Schrauben, so in etwa „reich mir mal eine 6er Mutter“, oder „gibt mir mal die Schraube, die da liegt“.
Später lernte ich das die richtige Bezeichnung, dass es sich um Sechskantmuttern handelt.
Von allen Befestigungselementen, die es gibt, kommen wohl die Muttern, Verzeihung, kommen die Sechskantmuttern wohl am häufigsten zum Einsatz. Die Sechskantmuttern (auch bekannt als Schraubenmuttern) gibt es in den unterschiedlichsten Formen und werden auch aus verschiedenen Materialien gefertigt. Sechskantmuttern haben ein Innengewinde, wodurch die Sechskantmuttern auf eine Schraube oder eine Gewindestange gedreht werden. Durch dieses Drehen auf eine Schraube oder einer Gewindestange wird die Befestigung, die man erreichen will, geschaffen. Unter allen Muttern ist die Sechskantmutter wohl die Bekannteste. Die Sechskantmutter wird mit Normal-, Fein- und Linksgewinde, sowie auch als Distanzmutter oder auch als Stopmutter hergestellt.
Althergebracht werden Sechskantmuttern aus Stahl und Edelstahl gefertigt und in verschiedenen Güten, wie den Klasse 8, 10 und 12. Die Oberflächen sind dazu blank oder verzinkt. Zu den Festigkeitsklassen ist noch auszuführen, dass die einer Mutter immer die gleiche oder auch eine höhere Festigkeitsklasse als die der Schraube haben muss. Niemals darf die Festigkeit niedriger sein.
Zurückblickend gesehen gab es zuerst die Vierkantmutter, die oftmals sehr häufig an alten Maschinen wie beispielsweise einen Dreschkasten zu finden sind. Heute finden wir die Vierkantmutter als Hauptteil einer Käfigmutter.
Eine weiter sehr viel genutzte Form der Sechskantmuttern, sind die selbstsichernde Muttern. An beweglichen Teilen besteht die Gefahr, dass infolge von Vibration oder auch starker Krafteinwirkung sich mit der Zeit sich die Mutter von selbst lockert oder gar löst. Durch Sicherungsmuttern, wird ein selbstständiges lockern und lösen durch eine spezielle Form und Technik der Mutter verhindert. Es gibt Sechskantmuttern selbstsichernd Art. 980, in hoher Form und in niedriger Form. Sicherungsmuttern sind Einwegmuttern, die dort wo Schraubverbindungen dauerhaft und verlässlich halten sollen, eingesetzt werden. Die Sicherungsmuttern im Außenbereich, sollten aus hochwertigem Edelstahl gefertigt sein, dadurch sind diese langlebig und verlässlich. Im Innenbereich sollte im Normalfall eine Mutter, aus verzinktem Stahl genügen.
Wo kann ich Sechskantmuttern kaufen?
Der Heimwerker oder auch Bastler kauft seine Schrauben und Muttern in einem Eisenwarenhandel oder auch Baumarkt. Hier können die Schrauben auch einzeln erworben werden. Gerade der Heimwerker als auch der Bastler benötigt für seine Arbeiten geringe Stückzahlen oder auch einzelne Stücke.
Die verschiedenen Discounter haben oftmals, die am meisten gebrauchten Schrauben und Muttern in handelsüblichen Verpackungen im Angebot. Hier kannst du dich, mit den gängigen Sortimenten, deiner Ansicht nach, zu guten Konditionen, einen kleinen Vorrat anlegen.
Weiterhin bieten diverse online Shops und online Schraubencenter nicht nur Sechskantmuttern zum Kauf an.
Auch Namhafte Hersteller wie beispielsweise Würth und viele mehr, bieten ein ganzes Sortiment mit Schrauben und Muttern in ihrem Vertrieb auch online an.

https://www.rostfreierstahlonline.de/